Über mich / About me + FAQ

Sophie Weidenhiller, BA
Personzentrierte Psychotherapeutin in Fachausbildung unter Lehrsupervision

  • Studium der Philosophie in Wien
  • Ausbildung zur personzentrierten Psychotherapeutin beim VRP (Verein Rogerianische Psychotherapie) Wien
  • Diverse berufliche Tätigkeiten in der Privatwirtschaft, NGOs etc. in AUT und EU
  • Aktuell tätig in freier Praxis 1150 & 1070 und als freie Mitarbeiterin der Akutbetreuung Wien
  • fuelled by feminism, cats & coffee ☕️🐈‍⬛📚

…Was ist personzentrierte Psychotherapie?

Personzentrierte Psychotherapie

Personzentrierte Psychotherapie wird auch Gesprächstherapie oder Klientenzentrierte Psychotherapie genannt. Sie wurde von Carl R. Rogers (1902-1987) begründet, der von damaligen interpretativen und direktiven Methoden abrücken wollte. Im Mittelpunkt stehen Sie als “Person” mit Ihrem Leidensdruck, der/die Therapeut*in und das therapeutische Beziehungsangebot und nicht alleine “Ihr Problem” oder “Ihre Diagnose”.

Der Personzentrierten Psychotherapie liegt die Überzeugung zugrunde, dass jeder Mensch unter günstigen Voraussetzungen die Fähigkeit hat, seine Persönlichkeit in eine positive Richtung zu entwickeln und sein Leben konstruktiv zu gestalten. Diese günstigen Voraussetzungen bietet das therapeutische Beziehungsangebot. Es basiert auf einer empathischen Einfühlung, bedingungsloser Wertschätzung und Echtheit bzw. Transparenz seitens der/des Therapeut*in. In diesem neutralen Klima können Sie im Laufe des Therapieprozesses zu sich selbst finden und sich selbstbestimmt und frei entfalten.

Die Personzentrierte Psychotherapie ist eine vom Bundesministerium für Gesundheit anerkannte Heilmethode psychischer Leidenszustände. Sie ist wissenschaftlich fundiert und gewährleistet somit auch eine Qualitätssicherung. Anwendung findet sie in der Einzel-, Paar- Familien- und Gruppentherapie, in der Kinder- und Jugendtherapie sowie in der Psychiatrie. Gesellschaftlich setzt sich der Personzentrierte Ansatz für eine verbesserte Dialogfähigkeit zwischen Menschen ein, philosophisch ist er der humanistischen Psychologie verbunden.

[Quelle: https://www.vrp.at/personzentrierte-psychotherapie/personzentrierte-psychotherapie]

Welche Therapieform ist die richtige für mich?

Wahl der Therapieform

Bei der Frage, welche Therapieform für wen am besten ist, konnte die Wissenschaft nur begrenzte Hilfe bieten, da Menschen und ihre Probleme individuell sind und es schwierig ist, Vergleiche anzustellen. Da unzählige Arten von Therapie angeboten werden, von denen die meisten noch nicht in rigorosen Studien getestet wurden, ist es schwierig, Ergebnisse mit bestimmten Behandlungen zu verknüpfen.Wo sich die Forscher:innen jedoch einig sind, ist, dass die Richtung weniger relevant ist und die Beziehung zwischen [Klient:in] und Therapeut:in am relvantesten ist. Das Gefühl, verstanden zu werden und in einer guten therapeutischen Allianz zu sein, ist der wichtigste unter den definierten Wirkfaktoren für die Psychotherapie.In den letzten Jahren haben sich Wissenschaftler:innen verstärkt bemüht, besser zu verstehen, wie Psychotherapie im Gehirn wirkt. Auch hier konnten bereits spannende Ergebnisse etabliert und gezeigt werden,
dass Psychotherapie nachhaltig neuronale Netzwerke verändert und mit
Heilung einhergeht.


[Quelle: https://www.psychotherapie.at/forschung/studien-berichte]

Soll/Darf/Kann ich eine Psychotherapie beginnen?

Im Zentrum der Psychotherapie steht die Frage des Leidensdrucks, das bedeutet der persönliche Leidensdruck den ein Mensch verspürt, unabhängig davon, was andere Person dazu meinen. Die Antwort lautet also immer: gibt es einen empfundenen Leidendruck so ist eine Therapie immer gerechtfertigt, egal um welches Thema es sich handelt, sofern zuvor/begleitend ggf. rein medizinische Ursachen auch ausgeschlossen bzw. behandelt werden.

Zusätzlich darf JEDE PERSON zu mir kommen, die das Gefühl hat, eine Psychotherapie würde für sie von Vorteil sein, würde ihren Leidensdruck mindern, einen offenen Raum für vertrauliche Gespräche schaffen oder würde schlicht neue Denkweisen und Zugänge eröffnen. Auch ein positives “sich selbst besser kennenlernen wollen” ist schon Grund genug für eine Therapie, Sie müssen dafür auch keine Diagnose oder ähnliches “mitbringen”.
Darüber hinaus ist es auch völlig normal und okay, wenn Sie zu Beginn noch nich zu 100% wissen, worum es Ihnen geht, was eigentlich das Problem ist etc. – genau daran kann auch in der Therapie gemeinsam gearbeitet werden.

Kurz gesagt: “Ich würde gerne eine Therapie starten” ist sicherlich Grund genug!